Canicross und Huskywalking - Pilotprojekt an der OBS Varrel

Ich finde Canicross einfach nur genial,

weil es mir sehr viel Spaß macht mit den Hunden laufen zu gehen.

 

 

Janine Buschhorn, 15 Jahre

Seit dem Schuljahr 2012/2013 gibt es das Pilotprojekt Canicross bzw. Huskywalking an der Oberschule Varrel - einzigartig in ganz Deutschland! Lehrerin Julia Kranz versucht in Kooperation mit dem Huskyhof Ridderade (Twistringen) den Schülerinnen und Schülern sowohl auf sportlicher als auch sozialer und emotionaler Ebene wichtige Kompetenzen zu vermitteln. Das Projekt findet wöchentlich bei fast jeder Wetterlage statt.

Canicross (Geländelauf mit Hunden)

Canicross ist eine Outdoor-Ausdauerlaufsportart mit einem Hund als Partner. Es ist ein enger Teamsport zwischen Mensch und Hund, bei dem der Läufer mit dem Bauchgurt über eine Leine mit seinem Hund verbunden ist. Der Hund gibt das Tempo vor; der Läufer lenkt ihn mit Kommandos in die jeweilige Richtung. Mittlerweile hat sich Canicross auch in Deutschland etabliert, so dass es sich hier um eine anerkannte Sportart handelt, diewettkampfmäßig ausgeführt wird.

Huskywalking

Unser Projekt Huskywalking ist eine Kombination aus Nordic Walking und Canicross, die dementsprechend etwas weniger anstrengend, aber dennoch sportlich ist. Auf diese Weise hat jeder Schüler die Möglichkeit, an diesem Projekt teilzunehmen.

Intention

Justin & Connor
Justin & Connor

Durch das Canicross- und Huskywalking-Projekt bieten wir den Schülerinnen und Schülern unserer Schuledie Möglichkeit, durch ein spannendes und einmaliges Projekt grundlegende Kompetenzen für das spätere (Berufs-)Leben zu erwerben.

 

  • Durchhaltevermögen
  • Anstrengungsbereitschaft
  • Übernahme von Verantwortung
  • Verlässlichkeit
  • Selbstständigkeit
  • Flexibilität (Anpassung an äußere Umstände)
  • Selbstbewusstsein
  • Erweiterung der sozialen Kompetenz: Empathievermögen &Teamfähigkeit
  • körperliche Fitness

Projektgestaltung

Es gibt zwei Projektgruppen (Canicross und Huskywalking), die im Rahmen des Ganztagsunterrichts je einmal wöchentlich mit den Hunden in einem Radius von ca. 5km rund um das Schulgelände trainieren – Zurückgelegt werden pro Veranstaltung zwischen 8 und 12km.

Jede Gruppe besteht aus 10 Teilnehmern, wobei jeder Teilnehmer seinen „eigenen“ Hund für die Dauer des Projekts erhält. Die jeweiligen Gruppen bleiben für ein Schulhalbjahr bestehen.

Die Schüler erarbeiten in Partnerarbeit geeignete Laufstrecken (Kartenarbeit).

Höhepunkt für die Canicross-Projektgruppe: Die Teilnahme am Schlittenhunderennen im Tierpark Ströhen.

Als Abschlussveranstaltung bietet der Huskyhof Ridderade den ProjektteilehmerInnen eine Übernachtung mit Nachtwanderung, Lagerfeuer etc. an.

Bedeutung für die Schüler

  • Begegnung der Schüler untereinander auf einer anderen Ebene (losgelöst vom Schulalltag)
  • Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe
  • Intensive Auseinandersetzung mit einer Sportart
  • Teamarbeit mit einem Hund als zuverlässiger und unvoreingenommener Partner: Geborgenheit, emotionale Wärme und Vertrauen
  • Tiere als Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen kennenlernen
  • Erfolgserlebnisse (Über sich selbst hinauswachsen auf der sportlichen, aber auch auf der sozial-emotionalen Ebene) = positive Körpererfahrung und seelischer Ausgleich
  • Kennenlernen der wahren Lebenswelt – weg von dem PC: Beitrag zu einer gesunden Lebensführung
  • Persönlichkeitsentwicklung

 

Impressionen des Projekts

Zeitungsberichte finden Sie unter der Rubrik "Fotos & Presse" -> "Presseartikel"

Das Projekt findet in Kooperation mit dem Huskyhof Ridderade statt. www.hundetouren.de